Indien – Vorreiter in eine neue Zeit

Indiens Nationale Gesundheitspolitik fördert traditionelle, alternative und natürliche Medikamente als grundlegende Quelle des Wohlbefindens sowie präventive Gewohnheiten zur Stärkung der Immunität.*

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang das indische AYUSH-Ministerium (1), für Ayurveda – Yoga – Unani – (greco-perso-arabische traditionelle Medizin nach den Ärzten Hippokrates und Galen) – Siddam (südindische traditionelle Medizin) & Homöopathie.

Während in Deutschland mit staatlichen und medialen Negativ-Kampagnen der Existenz des Heilpraktiker Berufs, der Naturheilkunde und aktuell noch weitreichender den Nahrungsergänzungsmitteln entgegengetreten wird, wurde in Indien im Jahr 2014 ein Ministerium für Naturheilkunde, genannt AYUSH, etabliert. Ich berichtet hierzu bereits auf meinem Telegram Kanal für Homöopathie und Phytotherapie(https://t.me/s/HomoeopathiePhytotherapie/53 ).
Mit Bezug auf die aktuellen Vorgehensweisen der Politik und der Medizin rund um Therapieverfahren von COVID19, ist das indische Ministerium edukativ. Das Ministerium beteiligt sich aktiv an der Erwägung traditioneller Heilmittel und der Homöopathie zur Heilung von COVID19-Patienten. Im Gegenzug zu Deutschland, wo Naturheilkunde für mögliche Behandlungskonzepte von keiner Relevanz ist, forscht AYUSH ferner gezielt für eine medizinische Versorgung von COVID19 mit naturheilkundlichen Präparaten.

Das Potential von traditionellen indischen Medikamenten, welche in vielen Fällen im Einklang mit Homöopathie stehen, wie sie im Westen bekannt ist, wird von dem indischen Ministerium AYUSH erkannt. Sie argumentieren, dass die traditionellen indischen Medikamente aufgrund ihrer langjährigen Verwendung in der Gemeinschaft, der großen Anzahl an alten Referenzen und der großen Anzahl an Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften über ihre phytochemischen Bestandteile, ihre Wirkungsweise, ihre klinische Wirksamkeit ein großes Kompetenzprofil für den Einsatz von COVID19-Behandlungsmöglichkeiten aufweisen.

Indiens Nationale Gesundheitspolitik fördert traditionelle, alternative und natürliche Medikamente

Das indische Ministerium führt aktive akademische Forschung über COVID19-Behandlungen durch Ayurveda-, Siddha-, Unani- und Homöoptahie-Systeme durch, um wissenschaftliche Referenzen und klinische Daten szientifisch gültig und glaubwürdig veröffentlichen zu können und ruft Forschungsexperten aus unterschiedlichen Hintergründen hierbei zur aktiven Beteiligung auf.

Weiterführend ist dieses neu gestaltete Ministerium jetzt eines der Schlüsselprogramme, mit denen die indische Regierung die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung fördert.
Das Ministerium finanziert, wie oben beschrieben, Forschung, um dieses traditionelle Wissen weithin zugänglich zu machen. Der Premierminister kündigte sogar das Ziel an, 12.500 AYUSH-Zentren in ganz Indien einzurichten. Ayush-Doktoren und Ayush-Gelehrte stehen an vorderster Front im Umgang mit COVID19 und geben regelmäßig Ratschläge, wie COVID19- und andere Allgemeinerkrankungen mit selbstgemachten Heilmitteln bekämpft werden können.

Indiens Nationale Gesundheitspolitik fördert traditionelle, alternative und natürliche Medikamente

Außerdem ist wichtig, dass das Ministerium attraktive Aufklärungskampagnen durchführt, um die breite Bevölkerung über alle möglichen Gewohnheiten und einfache Hausmittel zur Stärkung der Immunität und Gesundheit zu informieren. Es ist inspirativ zu sehen, dass Indien natürliche und traditionelle Heilmethoden fördert und sich nicht nur auf konventionelle chemische Allopathie verlässt.
Das AYUSH – Ministerium ist Teil des weltweit größten staatlich geförderten Krankenversicherungssystems Ayushman Bharath, das das Äquivalent der Gesamtbevölkerung der USA, Mexikos und Kanadas abdeckt, mit der Vision, eine universelle Gesundheitsversorgung zu erreichen, die insbesondere den untersten 40% der Armen und Gefährdeten zugutekommt.

Indien sieht eindeutig das große Potenzial in der Wiederbelebung und Förderung des überlieferten Wissens über die Heilkraft von Pflanzen und Kräutern, insbesondere im Zusammenhang mit der Prävention von Krankheiten. Dadurch wird die Bevölkerung zur Selbstmedikation befähigt.
Seit nunmehr elf Jahren profitiere ich von den positiven Entwicklungen und meinen engen Kontakten in therapeutische Fachkreise Indiens. Die gesammelten Erfahrungen fließen in meine zwanzigjährige Forschungs-, Öffentlichkeits- und Praxistätigkeit ein. Besonders erfreulich empfinde ich hierbei, dass das von mir entwickelte ganzheitliche Therapie- und Diagnosegesamtkonzept in Indien auf großes Interesse stößt und seither ein enormes Entwicklungspotential entstanden ist.
Das Engagement Indiens gibt Hoffnung auf eine neue Ära der globalen Etablierung naturheilkundlicher Diagnose- und Therapiekonzepte, zum Wohle der gesamten Menschheit.
(1) https://main.ayush.gov.in/

Quelle: Indien – Vorreiter in eine neue Zeit

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