
LESETIPP: Alexander Wagandt – Warum der Jahreswechsel keine Bedeutung hat – und trotzdem alles bedeutet
willkommen im Jahr 2026.
Oder, präziser gesagt:
Willkommen am Tag nach dem 31. Dezember 2025
31. Dezember – ein Datum, das ein Papst vor über 400 Jahren zum offiziellen Jahresende erklärt hat. Das Konstrukt und die Schwelle 1. Januar ist eine fiktive und willkürliche Festlegung. Keine kosmische Wahrheit. Nur eine kollektive Übereinkunft darüber, wann ein „Jahr“ beginnt und endet.
Und doch: Genau jetzt, in diesem Moment, halten Millionen von Menschen gleichzeitig inne. Sie reflektieren. Sie hoffen. Sie setzen sich Vorsätze. Sie erwarten etwas Neues. Das ist nicht das Konstrukt. Das ist die Schwelle. Und diese Schwelle – diese kollektive Energie des Übergangs – ist real. Auch wenn der Kalender erfunden ist.
Die meisten Menschen nutzen diese Schwelle, um sich Vorsätze zu machen, die bis Februar vergessen sind. Listen voller „sollte“, „müsste“, „endlich mal“.
Das ist freilich nicht das, was ich dir empfehle.
Stattdessen: Nutze diesen Moment, um hinzusehen.
Nicht: „Was will ich erreichen?“
Sondern: „Was hat sich in mir bewegt – unabhängig vom Kalender?“
Falls dich interessiert, warum der Jahreswechsel gleichzeitig bedeutungslos und bedeutsam ist, wie das mit dem zehnten Mond zusammenhängt und wie du die Schwelle nutzen kannst, ohne in die Vorsatz-Falle zu tappen, dann lies meinen Blogartikel zum Jahresanfang:
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Warum der Jahreswechsel keine Bedeutung hat - und trotzdem alles bedeutet