Astaxanthin fürs Herz – Weniger Atemnot, weniger Müdigkeit

Astaxanthin ist ein starkes Antioxidans aus Algen – und könnte bei Herzschwäche helfen. In einer Studie verbesserte es Blutwerte für oxidativen Stress. Zudem berichteten die Betroffenen über weniger Atemnot und Müdigkeit.

Könnte Astaxanthin gut fürs Herz sein?

Astaxanthin ist ein natürlicher Farbstoff aus der Gruppe der Carotinoide. Er wird vor allem von Algen gebildet und gelangt über die Nahrungskette auch in Lachs, Krill oder Garnelen. Dadurch erhalten die Tiere ihre rötliche Farbe.

Die Substanz gilt als starkes Antioxidans. Sie kann freie Radikale abfangen und damit Prozesse dämpfen, die Zellen unter Stress setzen.

Da oxidativer Stress neben Entzündungsprozessen eine Rolle bei Herzschwäche spielt, untersuchten Forscher in einer Studie von 2025, ob der Stoff die Symptome beeinflussen könnte (1).

Bei einer Herzschwäche pumpt das Herz nicht mehr genügend Blut durch den Körper. Typische Beschwerden sind Atemnot, schnelle Erschöpfung, reduzierte Leistungsfähigkeit und manchmal Wasser in den Beinen.

Verbesserte Blutwerte in Studie

In der Studie nahmen 80 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz entweder 8 Wochen lang täglich eine Kapsel mit 20 mg Astaxanthin zum Mittagessen oder ein Placebo ein. Die Teilnehmer waren überwiegend männlich mit einem Durchschnittsalter von rund 61 Jahren.

Die Forscher untersuchten Blutwerte, die den oxidativen Stress widerspiegeln. Mehrere dieser Blutwerte verbesserten sich nach den 8 Wochen signifikant stärker als in der Placebo-Gruppe.

Neben den Laborwerten wurden auch die Beschwerden erfasst. Die Teilnehmer in der Wirkstoff-Gruppe berichteten über weniger Atemnot und Müdigkeit. Der Appetit verbesserte sich in beiden Gruppen leicht.

Natürlich oder synthetisch

Bei zwei Personen in der Astaxanthin-Gruppe kam es zu Nebenwirkungen in Form von Übelkeit und Erbrechen. In der Studie hatten die Teilnehmer den Stoff in synthetischer Form erhalten – nicht den natürlichen Stoff aus Algen, der in Nahrungsergänzungen verwendet wird.

Die Forscher schreiben, dass die Wirkung deshalb nicht eins zu eins auf den natürlichen Stoff übertragbar ist. Das dürfte auch für die Dosierung gelten, denn von natürlichem Astaxanthin wird in Studien üblicherweise 8 bis 12 mg eingenommen. 20 mg gilt dagegen als hoch dosiert.

Jedoch wurde auch die antioxidative Wirkung des Farbstoffs aus natürlichen Quellen schon vielfach nachgewiesen (2) (3).

Fazit: Astaxanthin fürs Herz – ein Versuch wert

Das Carotinoid könnte sich somit positiv aufs Herz auswirken – insbesondere weil es oxidativen Stress senkt. Wenn Sie an Herzschwäche leiden und den antioxidativen Stoff ausprobieren möchten, starten Sie am besten mit einer kleinen Dosis von 4 mg und steigern diese Menge nach und nach.

Mehr als 12 mg würden wir nicht nehmen.

In unserem Hauptartikel Astaxanthin ­– Wirkung und Nebenwirkungen finden Sie viele weitere Informationen und Anwendungsgebiete.

Quelle: Astaxanthin fürs Herz – Weniger Atemnot, weniger Müdigkeit

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